Konsultation zum Umbau des Monheimer Tors ausgewertet

Bürgerinnen und Bürger wünschen sich Geschäfte-Mix, abwechslungsreiche Gastronomie und Belebung in den Abendstunden

Mehr als 100 Anregungen aus der Bürgerschaft sind in der Konsultation zum Umbau des Monheimer Tors zusammengekommen. Die Erkenntnisse daraus fließen in die weiteren Planungen mit ein. Foto: Thomas Lison

Das Monheimer Tor soll aufgestockt, ausgebaut und mit einem Durchgang zum Berliner Viertel versehen werden. Anfang des Jahres haben sich mehr als 100 Interessierte mit ihren Ideen und Hinweisen in einer Konsultation auf der städtischen Mitdenken-Plattform eingebracht. Alle Beiträge wurden in den vergangenen Wochen ausgewertet, zu Erkenntnissen zusammengefasst und können jetzt unter [extern]www.mitdenken.monheim.de nachgelesen werden. Demnach wünschen sich die Teilnehmenden der Konsultation für das umgestaltete Gebäude eine Mischung aus attraktiven Geschäften. Vorgeschlagen werden individuelle Läden, kreative Konzepte, Fachmärkte und Filialen größerer Ketten – und dass das Monheimer Tor und die neu entstehende Innenstadt sich mit eigenem Charme von den Einkaufszentren in den umliegenden Städten abheben.

Freuen würden sich die Monheimerinnen und Monheimer auch über ein ansprechendes Gastronomieangebot. Genannt werden Restaurants und Cafés mit grün gestaltetem Außenbereich – zum Beispiel als Dachterrasse – sowie eine Markthalle mit festen Ständen. Die Antwortgebenden schlagen vor, dass die Gastronomie auch abends nach Ladenschluss noch geöffnet sein sollte. Am Gebäude würden sie eine Begrünung sowie Möglichkeiten zum Verweilen begrüßen. Gleichzeitig ist den Teilnehmenden eine reibungslose Verkehrsführung sowohl für Autos als auch für Radfahrende wichtig. Sie betonen, dass genügend und gerne auch kostenfreie Parkplätze für Autos sowie Abstellplätze für Fahrräder vorhanden sein sollten. Auch Freizeitangebote, die den gesamten Bereich bis nach Ladenschluss beleben, sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit beim Warenangebot und der Gestaltung des Gebäudes sind ein Thema.

Beauftragt mit dem Umbau des Monheimer Tors ist das Büro Heine Plan, welches auch die Umgestaltung des Rathauscenters übernimmt. Auf diese Weise soll eine Innenstadt aus einem Guss entstehen. Die aktuelle Nutzung im Monheimer Tor soll dabei erhalten bleiben, während die oberen Geschosse durch gewerbliche Nutzungen mit einem Fokus auf Freizeitmöglichkeiten ergänzt werden. Gleichzeitig soll das Monheimer Tor optisch und baulich aufgewertet werden.

Zu den Umbauplänen hatte es am 15. Januar bereits einen Bürgerschaftsabend gegeben, bei dem die Architekten des Planungsbüros vor nahezu vollbesetztem Ratssaal ihre Konzeptstudie vorgestellt haben. Parallel dazu startete die Online-Konsultation. Mit dem Bebauungsplanverfahren wird nun das notwendige Baurecht für den Umbau geschaffen. Die Erkenntnisse aus der Konsultation fließen in die weitere Planung mit ein.

Nachlesen lassen sich die Erkenntnisse mit allen dazugehörigen Antworten der Bürgerinnen und Bürger unter www.mitdenken.monheim.de. Alle Nutzenden, die sich beteiligt und dort mit ihrer E-Mail-Adresse registriert haben, werden per E-Mail informiert, sobald Entscheidungen zu den Erkenntnissen fallen. Die Beteiligungsplattform ist auch über das Mitmach-Portal unter [extern]www.mitmachen.monheim.de oder über das Monheim-Pass-Portal [extern]www.monheim-pass.de sowie die Monheim-Pass-App erreichbar. (bh)